Fugenzahn, Felix

Schachtelformat

Seit vielen Monaten ist das Testen der Schüler:innen in den Schulen zweimal wöchentlich Pflicht. Durch die Arbeit in Schulen fiel auf, dass die Tests, die geliefert werden, oftmals einzeln verpackte Tests sind, die ein hohes Müllpensum verursachen. Daraus entstand die Idee, dies als Möglichkeit zu nutzen, die Kartons zu Sammeln und sie in einem Kunstprojekt als Bausteine zu nutzen.
Geplant ist das Entstehen von plastischen Objekten, die bausteinartig aus kleinen Schachteln im stets gleichen Format bestehen. Denkbar sind architektonische Arbeiten (Stichwort: Klosterfomat) aber auch andere plastische Arbeiten, bis hin zu lebensgroßen Plastiken von Lebewesen. Der Legolandgedanke schwang bei Unterhaltungen mit den Schüler:innen durchaus mit, sodass auch ein modellhafter Charakter der entstehenden Arbeiten möglich ist.
Von meiner Seite kommt die Idee der Nutzung der Schachteln. Welcher Art die Ideen bei der Umsetzung sein werden, würde ich gerne den Schüler überlassen und erst beim Beginn des Workshops mit den Kindern besprechen.
Das gezielte Aufgreifen der Pandemie-Thematik soll bei der Ideenfindung bewusst nicht stattfinden und beschränkt sich allein auf die Verwendung der Kartons.