BARBARA WETZEL

LEUTELAND

Warum leben Leute auf dem Land, was verbindet sie mit der Region, wo kommen sie her, wofür brennen sie? Was tun sie hauptamtlich und was zum Vergnügen? Was sind ihre Ressourcen und was stärkt sie? Erfolgreich portraitierten wir 2019 mit der letzten 7. Klasse „Land-Leute“. 2020 soll es weitergehen mit der neuen 7. Klasse, mit neuen Leuten und neuen Portraits.
Von Ehrenamtlichen unterstützt besuchen die Schülerinnen und Schüler Personen aus der Umgebung mit verschiedenen Arbeitsbereichen und Herkünften und interviewen sie. Im Anschluss entstehen großformatige Materialcollagen als Portraits. Das Projekt „LeuteLand“ führen wir in Kooperation mit dem Oderbruchmuseum Altranft und dem Allerhand e.V. in Qualitz durch. Es soll den Schülerinnen und Schülern einen Blick über ihren Horizont erlauben und ihnen helfen, fremde Lebensentwürfe und -wege zu verstehen und ihre eigenen Zukünfte zu entwerfen. Besucht werden Handwerker*innen, Geflüchtete, Künstler*innen, Polizist*innen, Verkäufer*innen, Programmierer*innen, Gärtner*innen und Landwirte. Die Materialien der Collagen sollen auch Gaben der Besuchten sein.
In meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen interessieren mich besonders gesellschaftsverändernde Aspekte und Öffnungsprozesse, die wir mit künstlerischen Mitteln anstoßen können.