Wende, Anne + Simon, Anett

Masse – Gruppe – Ich

Gesichter, Körper, Fabelwesen, Muster, Landschaften, Tiere, Pflanzen und Formen als Reliefs und Figuren … Fantasiewelten in 3 D erheben sich im Freien. Vieles ist möglich und machbar. Wesentlich ist, dass die geplanten und entstehenden Figuren, Sitzgelegenheiten und Säulen im Außenbereich der Peenetal-Schule Gützkow Platz finden werden. Die genaue Umsetzung ist noch offen und wird gemeinsam mit den Schülern gesponnen, entwickelt, skizziert, entworfen.
Dies beschreibt zusammengefasst das Thema unseres geplanten künstlerischen Vorhabens für „Künstler für Schüler“, welches mit Kindern und Jugendlichen der Peenetal-Schule Gützkow umgesetzt werden soll. Organisatorisch planen wir ein Tandemprojekt, bei dem ein oder mehrere Objekte/ Figuren – Säulen, Sitzgelegenheiten oder komplexe Figuren – aus Gasbeton für den neugestalteten Außenbereich der Schule entstehen sollen.
Aufgrund der aufwendigen Material- und Werkzeugbedarfe haben wir entschieden, das Kunstprojekt mit maximal 14 Kindern umzusetzen. Eine bessere individuelle Betreuung bei dieser etwas aufwendigeren künstlerischen Technik ist damit auch gewährleistet. Das Projekt wird sich auf den Zeitraum einer Woche voraussichtlich im Mai oder Juni 2022 erstrecken.
Für den Ablauf des Workshops und die technische Umsetzung stellen wir uns vor, dass die Schüler nach einer thematischen Einführung zunächst ihre Ideen in kleinen Gasbetonfiguren umsetzen, um das Material kennenzulernen. Im Anschluss sollen verschiedene Ideenskizzen und Entwürfe für die möglichen großformatigen 3D-Objekte gestaltet und dann umgesetzt werden. Die fertigen Objekte werden dann im Anschluss präsentiert. Dieser Prozess soll sich über die gesamte Woche erstrecken. Später zu gegebener Zeit werden die fertigen Objekte im Außenbereich der Schule dauerhaft installiert.
Für das Projekt angedachte Materialien und Werkzeuge sind Zeichenutensilien, Bleistifte, Papiere, Gasbetonsteine, Pigmente, Putz-Zement, Porenbetonkleber, Gasbeton- und Handsägen, Raspeln, Quirl und Zollstöcke. Hinzu kommen eingeplante Entsorgungskosten für den Abraum des Gasbetons.